15. November 2017

Deutsche Meisterschaft in den Bauberufen 2017 ist entschieden - der Südwesten ist absolute Spitze!

Baden-Württemberg holt fünfmal Gold und einmal Silber


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Sigmaringen. Fünfmal Gold und eine Silbermedaille gingen bei der Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen an Teilnehmer aus dem Südwesten. Damit ist Baden-Württemberg im Bundesländer-Ranking absolute Spitze. „Es ist phantastisch, welche  Meisterleistungen unsere junge Bauhandwerker aus dem Land erbracht haben“, freut sich Bernhard Sänger, Präsident der Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg. „Hier zeigt sich einmal mehr, dass sich die Investitionen in eine gute Bauausbildung lohnen. Solch qualifizierten Nachwuchskräfte brauchen wir dringend, um die enormen Bauaufgaben in der Infrastruktur, dem Wohnungsbau und der energetischen Sanierung in Zukunft bewältigen zu können.“

Insgesamt haben 65 Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei der Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen, die vom 11.-13. November 2017 in Sigmaringen stattfand, um die  begehrten Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gekämpft. Der Wettbewerb, veranstaltet vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, wurde ausgetragen im Ausbildungszentrum Bau Sigmaringen. Beton- und Stahlbetonbauer, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateure, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer sowie Zimmerer zeigten während der ein- bis dreitägigen Wettbewerbe Bestleistungen. Es war der 66. Wettbewerb dieser Art. Zugelassen waren die Landessieger in den jeweiligen Berufen.

Nach Abschluss der Wettbewerbe wurden 21 Medaillen vergeben. Sieger im Ranking der Bundesländer ist mit Abstand Baden-Württemberg. Insgesamt gingen fünf Gold- und eine Silbermedaille an das Gastland der diesjährigen Deutschen Meisterschaft. Auf Platz zwei steht Bayern mit einer Gold- und zwei Bronzemedaillen. Auf Platz drei landete Schleswig-Holstein mit zwei Silber- und einer Bronzemedaille.

Bei den Maurern ging die Goldmedaille an den 21jährigen Jens Behrens aus Scheeßel (Niedersachsen). Die Silbermedaille errang Moritz Uder (22) aus St. Ingbert (Saarland) und Bronze erhielt Philipp Wiesenthal (23) aus Neumünster (Schleswig-Holstein).

Die Goldmedaille im Beton- und Stahlbetonbauerhandwerk ging an Niklas Berroth (20) aus Sulzbach-Laufen (Baden-Württemberg), Silber holte der 18jährige Jonas Hopf aus Probstzella (Thüringen) und Bronze errang Michael Pfeffer (19) aus Kollnburg (Bayern).

Janis Vincent Genter (19) aus Aalen (Baden-Württemberg) erkämpfte sich die Goldmedaille im Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk. Silber ging an Maurice Friedolin Käsmann (19) aus Eiterfeld (Hessen) und Bronze an Toni Strauß (18) aus Windelsbach (Bayern).

Deutscher Meister der Straßenbauer wurde der 19jährige Niclas Neß aus Leutkirch (Baden-Württemberg). Die Silbermedaille ging an Tim Ruschau (20) aus Heiligenhafen (Schleswig-Holstein), die Bronzemedaille an Felix Brechmann (19) aus Sundern (Nordrhein-Westfalen).

Die Goldmedaille bei den Stuckateuren ging an den 18jährigen Jannik Kern aus Ottersweier (Baden-Württemberg), Silber an Christoph Henkel (22) aus Thaleischweiler-Fröschen (Rheinland-Pfalz) und Bronze an René Wolf (23) aus Neunkirchen (Saarland).

Deutscher Meister der Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer ist der 26jährige Balázs Kis aus Ahorntal (Bayern); Silber ging an Maximilian Saupe (19) aus Fellbach (Baden-Württemberg) und Bronze an Tim Bastigkeit (19) aus Wardenburg (Niedersachsen).

Die Goldmedaille bei den Zimmerern ging an Lukas Nafz (19) aus Horb a.N. (Baden-Württemberg). Silber holte Tom Jacobsen (19) aus Fehmarn (Schleswig-Holstein) und Bronze Micha Endt (20) aus Scheibenberg (Sachsen).

„Unsere gut ausgebildeten Nachwuchskräfte haben sich den Wettbewerben gestellt und herausragende Leistungen erbracht. Das beweist, wie hochwertig unsere Ausbildung im Baugewerbe ist“, erklärte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, zum Abschluss der Wettbewerbe. „Grundlage dafür ist das duale Ausbildungssystem, ergänzt um die überbetriebliche Ausbildung. Die jungen Menschen, die Branche und die Bauherren sind die Gewinner dieses bewährten Ausbildungssystems made in Germany, um das uns nach wie vor viele beneiden.“

Die Deutsche Meisterschaft wird unterstützt von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, der SOKA-BAU sowie der Fa. Stabila. CWS boco kleidet die Wettbewerbsteilnehmer ein.