08. November 2018

Landesvereinigung Bauwirtschaft ist für dauerhafte Winterzeit

Beginn bei längerer Dunkelheit geht zu Lasten der Arbeitssicherheit


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Stuttgart. Die Landesvereinigung Bauwirtschaft, die die Bau- und Ausbauverbände im Land vertritt, ist für eine dauerhafte Zeitumstellung auf Winterzeit, insbesondere wegen des Arbeitsschutzes, aber auch aus Kostengründen. Eine einheitliche Umstellung auf die ursprüngliche Winterzeit in Mitteleuropa wäre aus Sicht der Baubranche die beste aller derzeit zur Diskussion stehenden Möglichkeiten. Eine Beibehaltung der momentanen halbjährlichen Zeitumstellung sei für die Bauunternehmen mit zu viel Zeit- und Kostenaufwand verbunden, so die Organisation weiter.

Keinesfalls aber dürfe es zu einer dauerhaften Sommerzeit kommen, da dies zu Lasten der Arbeitssicherheit gehe. Dann nämlich müssten die Baustellen in den Wintermonaten morgens eine Stunde länger mit Scheinwerferlicht ausleuchten werden. Dies könne bei aller Sorgfalt die Arbeitssicherheit beeinträchtigten und damit die Gesundheit der Beschäftigten. Auch die Qualität der Bauausführung wäre nicht so optimal wie bei Tageshelligkeit. Die Alternative, in den Wintermonaten eine Stunde später zu beginnen, sei keine Option. Schließlich müssten auch die Belange der Mitarbeiter berücksichtigt werden. Die meisten von ihnen hätten Familie und möchten abends nicht einfach eine Stunde später nach Hause kommen. Die Landesvereinigung hofft, dass es in dieser Angelegenheit möglichst rasch zu einer europaweit einheitlichen Lösung kommt.