13. November 2018

Deutsche Meisterschaft in den Bauberufen abgeschlossen

Teilnehmer aus Baden-Württemberg holen dreimal Gold und einmal Silber


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Stuttgart. Hervorragende Ergebnisse erzielten die baden-württembergischen Teilnehmer bei der 67. Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen, die vom 10. bis 12. November 2018 in Erfurt stattfand. Von insgesamt 21 vergebenen Medaillen gewannen die jungen Gesellen aus dem Südwesten drei Gold- und eine Silbermedaille. Damit belegt Baden-Württemberg zusammen mit Bayern Platz 1 im Ranking der Bundesländer.

Bei den Fliesen-, Platten- und Mosaiklegern ging die Goldmedaille an Manuel Söhner aus Titisee-Neustadt. Der 21-jährige schloss seine Ausbildung bei Firma Dieter Stahl in Titisee-Neustadt ab.

Matthias Laurin aus Albstadt erkämpfte sich die Goldmedaille im Stuckateurhandwerk. Laurin, 24 Jahre alt, absolvierte seine Lehre bei der Stuckateur und Tiefbau Hahn GmbH in Stetten am kalten Markt.

Goldmedaillengewinner bei den Zimmerern wurde Philipp Kaiser aus Rot an der Rot. Der 19-jährige wurde in der Zimmerei D. Kaiser GmbH in Rot an der Rot ausgebildet.

Im Wettbewerb der Beton- und Stahlbetonbauer errang Markus Reiser aus Gammertingen die Silbermedaille. Reiser, 27, machte seine Lehre bei der F. K. Systembau GmbH in Münsingen.

60 Teilnehmer, darunter eine junge Frau, haben bei der Deutschen Meisterschaft um die begehrten Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gekämpft. Der Wettbewerb, veranstaltet vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, fand im Aus- und Fortbildungszentrum Erfurt des Bildungswerks Bau Hessen-Thüringen statt. Beton- und Stahlbetonbauer, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateure, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer sowie Zimmerer zeigten Bestleistungen bei der Bewältigung der anspruchsvollen Aufgaben. Gefragt waren Nervenstärke, exaktes Arbeiten und Präzision in der Ausführung. Zugelassen waren die Landessieger in den jeweiligen Berufen.

„Unsere gut ausgebildeten Nachwuchskräfte haben sich den Wettbewerben gestellt und herausragende Leistungen erbracht. Das zeigt einmal mehr, wie hochwertig das duale Ausbildungssystem, ergänzt um die überbetriebliche Ausbildung im Baugewerbe, ist“, erklärte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, zum Abschluss der Wettbewerbe.

Thomas Möller, Geschäftsführer der Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg, freute sich über das ausgezeichnete Abschneiden der südwestdeutschen Teilnehmer: „Dieser Erfolg spiegelt die hervorragende Ausbildungsqualität in den Betrieben, in unseren überbetrieblichen Ausbildungsstätten sowie in den Gewerbeschulen wider. Es ist großartig, dass sich die jungen Menschen mit solchem Einsatz bei den Wettbewerben eingebracht haben.“