26. Februar 2019

Bauwirtschaft erwirtschaftet 2018 rund 17,42 Mrd. Euro

Umsätze haben sich seit 2004 nahezu verdoppelt


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Stuttgart. Die baden-württembergische Bauwirtschaft legte im Schlussquartal des letzten Jahres nochmals einen rasanten Endspurt hin und hat 2018 insgesamt 17,42 Mrd. Euro umgesetzt, fast 11 % mehr als 2017. Damit hat sich das Umsatzvolumen der Branche im Land innerhalb der letzten 14 Jahre nahezu verdoppelt. Die Zahlen beziehen sich auf sämtliche Baubetriebe, auch auf die mit unter 20 Beschäftigten. Dies teilt die Landesvereinigung Bauwirtschaft in ihrer Jahresabschlussbilanz für 2018 mit. Dabei gab es durchweg in allen Bausparten einen deutlichen Zuwachs. Insbesondere der Wirtschaftsbau erwies sich mit einem Plus von mehr als 14 % erneut als Konjunkturlokomotive. Aber auch der öffentliche Bau sowie der Wohnungsbau haben ein äußerst umsatzstarkes Jahr hinter sich und legten jeweils um gut 10 % zu.

Ebenfalls deutlich gestiegen sind 2018 die Auftragseingänge. Sie kletterten bei den Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten bis Ende Dezember auf insgesamt 10,42 Mrd. Euro, ein Plus um 7,2 %. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden erhöhte sich um 5 %. Erfreulich dynamisch entwickelte sich 2018 auch der Arbeitsmarkt. So erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten im baden-württembergischen Bauhauptgewerbe um 5,1 % auf durchschnittlich 103.500 pro Monat, der höchste Wert seit 2009. Damit hat die Bauwirtschaft in Baden-Württemberg in den letzten zehn Jahren rund 20.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Für 2019 rechnet die Branche erneut mit einer guten baukonjunkturellen Entwicklung und einem Umsatzplus von ca. 6 %.